Montag, 30. Juli 2012

Umentschieden

Jetzt habe ich mich doch für ein anderes Buch entschieden, welches ich als nächstes lesen werde bzw. ich habe damit schon begonnen.
Im Rahmen meiner Buch-Challenge habe ich beschlossen mit meinem August-Buch schon anzufangen. Für den August ist die Aufgabe: "Lies ein Buch mit mindestens 800 Seiten".
Nu habe ich aber kein Buch auf meinem SUB, welches 800 Seiten lang ist. Aber "Das Haus/House of Leaves" von Mark Z. Danielewski kommt dem schon recht nahe mit seinen 797 Seiten und ich denke das dies wohl doch auch zählt.
Viel habe ich noch nicht gelesen, aber bis jetzt gefällt es mir. Ich hoffe doch, dass ich es im August noch fertig bekomme, denn mit irgendwo hinnehmen kann ich es nicht - das ist ja viel zu groß und schwer!
Also kann ich nur ein paar Seiten vor dem Einschlafen lesen - und ob das eine gute Idee ist? Es soll's ja ganz schhön in sich haben das Buch :/.
Ganz toll finde ich die Aufmachung dieses Buches, welche mehr oder weniger der Grund für diesen Kauf war.

Einige Textpassagen stehen Kopf, dann steht nur ein Satz oder gar nur ein Wort auf einer Seite, Spiegelschrift, einige Textabschnitte sind unkenntlich gemacht usw.
Ich bin gespannt wie es weitergeht ...




Freitag, 27. Juli 2012

Freitag ...

... im wahrsten Sinne, denn ich habe heute frei.
Endlich mal wieder ein paar ruhige Minuten und auch wieder etwas Zeit zum Lesen. Leider kam das in den letzten Tagen, fast schon zwei Wochen, viel zu kurz. Aber erst will die Wohnung aufgeräumt werden und dann muss ich noch kurz raus in das Treibhaus, denn so heiß ist es heute wieder, und ein Geschenk für eine Freundin besorgen, die heute Geburtstag hat.
Mein aktuelles Buch werde ich wohl erstmal wieder auf den SUB legen, denn damit kann ich grad echt nichts anfangen. Es ist nicht der Schreibstil, der ist in Ordnung, aber die Geschichten selbst interessieren mich kein Stück. Also werde ich es eben später noch mal versuchen. Somit habe ich meine Challenge-Aufgabe "Lies ein Buch mit Kurzgeschichten" nicht geschafft, das erste Mal. Schade eigentlich, aber einen Joker hat man ja, also setze ich ihn dafür ein.
Hmmm... nur welches soll es jetzt sein?
Auf meinem SUB liegen noch so viele und sicher auch alles tolle Bücher, denn sonst hätte ich sie nicht. Die Wahl fällt mir da schwer.
Jetzt habe ich mal geschaut und vier Bücher gefunden, die mich momentan sehr interessieren.

Vielleicht fange ich mit dem Buch an, das die wenigsten Seiten hat. Na ja mal sehen für was ich mich entscheide.

Freitag, 20. Juli 2012

Carlos Ruiz Zafón - Marina


Verlag: Fischer Verlage 
Autor: Carlos Ruiz Zafón 
Ausgabe: Gebunden 
ISBN: 978-3-100-95401-5 
Preis: 19,95 € 
Bewertung: 4/5

Klappentext:
Als Óscar Drai das Mädchen Marina trifft, ahnt er nicht, dass sie sein Leben für immer verändern wird. Mit ihrem Vater lebt sie in einer alten Villa wie in einer vergangenen Zeit. Marina bringt Óscar auf die Spur einer mysteriösen Dame in Schwarz und bald befinden sich die beiden mitten in einem Albtraum aus Trauer, Wut und Größenwahn, der alles Glück zu zerstören droht.

Autor:
Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute in Los Angeles. Mit den großen Barcelona-Romanen ›Der Schatten des Windes‹ und ›Das Spiel des Engels‹ begeisterte er ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt; seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. ›Das Spiel des Engels‹ stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Nur kurze Zeit vor ›Der Schatten des Windes‹ schuf Carlos Ruiz Zafón den Roman ›Marina‹, der schon die gleiche Magie und erzählerische Kraft verströmt.

Eigene Meinung:
Vor „Marina“ war mir der Autor überhaupt nicht bekannt und somit war es der erste Roman von ihm, den ich gelesen habe. Sein Schreibstil ist flüssig, erfrischend und angenehm zu lesen. Der Autor vermittelt aufgrund seiner detaillierten Beschreibungen den Eindruck wirklich in Barcelona zu sein. „Marina“ vereint sogar mehrere Genre in sich, wie z. B. Fantasy, Horror und Romance. Dies hat mich positiv überrascht, da die Leseprobe es nicht wirklich erkennen ließ. Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und sie waren mir von Anfang an sympathisch. Auch sind die Nebenfiguren farbig und lebendig in die Geschichte integriert, besonders Kater Kafka habe ich ins Herz geschlossen.

Eine Sache muss ich aber bemängeln. Der Schluss. Im Großen und Ganzen war er schon stimmig, aber ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz abgeschlossen ist. Es schwirrten mir, nachdem ich das Buch zuklappte, so viele Fragen durch den Kopf, auf die ich keine Antwort bekommen werde.

Alles in allem hat mir Senior Zafóns „Marina“ sehr gefallen und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Es wird mit Sicherheit nicht das Letzte Buch dieses Autors sein, welches ich lesen werde.

Maggie Stiefvater - Ruht das Licht


Verlag: script 5 
 Autor: Maggie Stiefvater 
Ausgabe: Gebunden 
 ISBN: 978-3-839-00118-9 
Preis: 18,90 € 
Bewertung: 4/5




Kurzbeschreibung
Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr.

Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.

Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird ...

(Quelle: Klappentext des Buches)


Autorin
Maggie Stiefvater, geboren 1981, hatte glücklicherweise immer Schwierigkeiten, ihren Hang zu Tagträumereien und Selbstgesprächen mit ihren Jobs zu vereinbaren. Anstatt also als Kellnerin, Kalligraphielehrerin oder technische Redakteurin zu arbeiten, versuchte sie es mit der Kunst. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin in den Bergen Virginias, ist verheiratet, hütet zwei kleine Kinder sowie zwei neurotische Hunde und hofiert eine verrückte Katze.


Eigene Meinung
Bevor ich dieses Buch las, habe ich natürlich den Vorgänger „Nach dem Sommer“ gelesen, von dem ich nur mäßig begeistert war. „Ruht das Licht“ gefiel mir besser. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr schön und angenehm zu lesen. Auch die Gestaltung des Buches gefällt mir wieder sehr gut, wie schon bei Band eins. Die Covers sehen sich zwar recht ähnlich (man sieht, dass die Bücher zusammengehören), aber alle drei Bände haben eine andere Farbe. Im Regal werden sie auf alle Fälle wunderschön zusammen aussehen.

Jetzt zum Inhalt:
Wie im Band eins wird auch in diesem die Geschichte von unterschiedlichen Personen erzählt. Neu hinzugekommen sind aber Isabel und Cole. Mir gefiel Isabel im ersten Band schon und auch hier wieder. Cole konnte ich am Anfang überhaupt nicht in die Geschichte einordnen, da er so plötzlich da war, so ohne Erklärung. Nach einer Weile wurde es dann klar, dass er einer der neuen Wölfe ist, die Beck am Ende von „Nach dem Sommer“ mitbrachte. Mit seiner Einstellung zu seinem Leben konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, die Flucht in einen Wolf ist feige, meiner Meinung nach. Irgendwie sind die Gründe, die die Autorin dafür anführt, auch fadenscheinig. Es gibt ja wohl schlimmere Sorgen als die seinen.
Graces Verwandlung in einen Wolf, welches sehr, sehr lang dauert, war irgendwie vorhersehbar, aber am Anfang für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Aber im Laufe der Geschichte wurde alles schlüssiger und ergab auch Sinn. Auch gibt es kein Aufatmen mit Sam, der eigentlich „geheilt“ wurde. Der dritte Teil wird also spannend – hoffentlich!
Die Eltern von Grace waren mir im ersten Teil ja schon unsympathisch und es hat sich nicht geändert. Die verhalten sich unmöglich und übertrieben. Erst wollten sie keine richtigen Eltern sein und jetzt, wo die Tochter anfängt zu leben, wollen sie Übereltern sein und ihr Kind in allem bevormunden.

Fazit:
Eigentlich passiert in diesem Buch nicht viel und nur an manchen Stellen ist Spannung, aber dennoch gefiel mir dieser Teil besser, vielleicht auch deswegen, weil Graces und Sams Beziehung nicht so schnulzig war, sondern schon etwas gereifter. Auf den dritten Band kann man ehrlich gespannt sein, da das Ende des Zweiten spannend offen gehalten wurde. Ich hoffe auch, dass dann vielleicht auch wieder mal die Rede von Olivia sein wird, die in diesem Teil mehr oder weniger vergessen wird.

Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer


Verlag: script 5 
Autor: Maggie Stiefvater 
Ausgabe: Gebunden 
ISBN: 978-3-839-00180-0 
Preis: 18,90 € 
Bewertung: 4/5

Inhalt:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

(Quelle: Klappentext des Buches)
Autorin
Maggie Stiefvater, geboren 1981, hatte glücklicherweise immer Schwierigkeiten, ihren Hang zu Tagträumereien und Selbstgesprächen mit ihren Jobs zu vereinbaren. Anstatt also als Kellnerin, Kalligraphielehrerin oder technische Redakteurin zu arbeiten, versuchte sie es mit der Kunst. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin in den Bergen Virginias, ist verheiratet, hütet zwei kleine Kinder sowie zwei neurotische Hunde und hofiert eine verrückte Katze.



Fazit:
Ich bin schon oft um dieses Buch herumgeschlichen, wenn ich es in einer Buchhandlung gesehen habe, aber meist habe ich ein Anderes vorgezogen. Dann habe ich das Glück gehabt es hier im BT zu gewinnen – Vielen Dank noch mal, habe mich sehr gefreut.

Zuerst einmal das Positive:
Die Geschichte an sich hat mir gefallen. Besonders gut fand ich, dass die Geschichte aus den Perspektiven von Grace und Sam erzählt wurde. Beide Hauptcharaktere sind gut beschrieben und kommen sympathisch rüber. Sams Vergangenheit war erschütternd und spannend zugleich.

Aber auch einige Nebencharaktere fand ich beeindruckend, wie z. B. Isabel – ich fand sie sehr erfrischend und witzig. Der Schreibstil ist außergewöhnlich – manchmal poetisch und einfach schön zu lesen. Auch gefallen mir das Cover und die Gestaltung des Buches.
Interessant ist auch, dass Frau Stiefvaters Wölfe keine klassischen Werwölfe sind.

Zum Negativen:
Leider muss ich auch gestehen, dass ich sehr lang für das Buch gebraucht habe, irgendwie konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern, trotz toller Story und schönem Schreibstil. Oft nervte mich auch die ständige Gefühlsduselei zwischen Sam und Grace. Auch fand ich Grace Begeisterung für die Wölfe übertrieben, wenn nicht schon besessen. Obwohl sie als Kind von mehreren Wölfen angegriffen wurde. Den Grund warum sich Grace nie nach dem Angriff verwandelte, war für mich irgendwie nicht nachvollziehbar. Auch war es etwas langatmig, was mich anfangs recht langweilte und ich mich ab und an echt durchkämpfen musste.

Alles in Allem war es nicht das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe, aber zu den Besten kann ich es leider auch nicht zählen. Da es eine Trilogie ist, werde ich dennoch die Folgebände lesen, vielleicht kommt dann ja noch die Begeisterung. Somit kann ich nur gutgemeinte 4 Punkte von 5 vergeben.

Lisa Desrochers - Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle


Verlag: rowohlt Polaris 
Autor: Lisa Desrochers 
Ausgabe: Hardcover (sehr weich) 
ISBN: 978-3-862-52006-0 
Preis: 14,95 € 
Bewertung: 3/5

Inhalt
Luc, ein Dämon aus der Hölle, soll für seinen König eine ganz bestimmte Seele markieren – es ist die Seele von Frannie.
Frannie ist ein 17-jähriges Mädchen, die zusammen mit ihren Freundinnen Taylor und Riley auf die Haden-Highschool geht. Sie besitzt eine außergewöhnliche Gabe von der sie selbst nichts weiß, weshalb die Mächte von Himmel und Hölle hinter ihr her sind. Von Luc, den sein höllischer Instinkt ihn an diese Schule geführt hat, ist Frannie vom ersten Augenblick wie verzaubert. Aber auch von Gabe, der ebenfalls neu ist und ausgesandt wurde sie für den Himmel zu markieren, ist sie fasziniert. Die beiden Jungs bringen ihr bisheriges normales Leben richtig durcheinander. Alsbald steht Frannie zwischen zwei Männern, die ihre Gefühlswelt ordentlich auf den Kopf stellen und im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse...

Autorin
Lisa Desrochers lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Kalifornien. Neben dem Schreiben betreibt sie eine Praxis für Physiotherapie. Als Gesundheitsreferentin ist sie regelmäßig innerhalb und außerhalb der USA unterwegs. Mit „Angel Eyes“ hat sich für die begeisterte Leserin von Fantasyromanen ein großer Traum erfüllt. Zurzeit arbeitet sie an dem Folgeband.

Schreibstil und Cover
Der Schreibstil ist simpel und verständlich. Durch diese Einfachheit ist es eine anspruchslose Lektüre, die sich fast in einem Rutsch durchlesen lässt. Die Kapitel sind in Unterkapitel aufgeteilt. Und zwar wird die Geschichte abwechselnd von Frannie und Luc erzählt. Diese Art der Erzählung fand ich toll, denn so konnte man die Handlungen und Gefühle beider Hauptpersonen schön nachvollziehen. Das Cover ist sehr schön gestaltet. Mit seinen Verschnörkelungen und den grau bis schwarzen Farben und dem Eye catcher dem Türkis-blauen Auge ein echter Hingucker, an dem ich sicherlich in einem Buchladen nicht einfach so vorbei gegangen wäre. Der Einband ist eine Mischung aus Taschenbuch und Hardcover, welches mir auch sehr gefallen hat.

Fazit
Von der Leseprobe war ich begeistert und hatte somit eine bestimmte Erwartung an das Buch. Leider muss ich sagen, bin ich teilweise enttäuscht. Die Geschichte an sich ist schön und ich denke sie hat auch Potential. Anfangs las sich das Buch noch super, es gab viel Neues und auch Spannendes. Gestört hat mich nur diese ständige Gefühlsduselei von Frannie und ihre manchmal naive Art war ebenfalls oft nervig. An sich sind die Charaktere schön beschrieben, aber Frannie kommt mir etwas zu flach vor. Meine Sympathie gilt Luc, der wirklich lebhaft beschrieben wurde und was auch schön war, man konnte durch ihm mehr Details aus seiner Heimat erfahren. Frannies Geheimnis fand ich auch nicht besonders geheimnisvoll und ihre Sturheit darüber zu reden nicht wirklich nachvollziehbar. Schön wäre es auch gewesen, wenn ab und an ein Kapitel von Gabe vorgekommen wäre, um einfach mehr von ihm und seine Welt zu erfahren. Diese Seite bleibt leider etwas auf der Strecke. Die Idee Gefühle mit verschiedenen Düften, wie z. B. Schokoladenduft für die Liebe, zu assoziieren, hat mir sehr gut gefallen.
Dieses Buch gehört sicherlich nicht zu den Besten, die ich bis jetzt gelesen habe, aber es ist auch nicht schlecht. Es gehört zum guten Durchschnitt, würde ich sagen. Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll, denn ich gehöre nicht gerade zu der Zielgruppe. Zeitweise war es angenehm zu lesen und auch werde ich den Folgeband mir vornehmen, sobald er erschienen ist. Ich bin ja von Haus aus neugierig und mich interessiert schon wie es mit den Protagonisten weiter geht.

Camilla Macpherson - Am Tag und in der Nacht

Autor: Camilla Macpherson 
Ausgabe: Klappenbroschur 
ISBN: 978-3-548-61057-3 
Preis: 8,99 € 
Bewertung: 4/5 

Inhalt:
Durch einen tragischen Schicksalsschlag scheint die Ehe von Claire und Rob kurz vor dem Aus zu stehen. Claire ist in einer schweren Depression und findet scheinbar nicht mehr aus ihr raus. Ihren Mann lässt sie nicht an sich ran und schiebt ihn immer mehr von sich weg. Eines Tages kommt ein Päckchen aus Kanada an – es ist Robs Erbe von seiner Großmutter. Als Claire es öffnet, findet sie Briefe aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, die Robs Großmutter von einer Daisy aus London bekam und ein schwarz-weiß Foto von einem glücklichen Paar. In dem Glauben, dass es die Großeltern sind, rahmt sie es und stellt es auf. Claire fühlt sich dieser Daisy sehr verbunden und beschließt sich einmal im Monat die Bilder, die sie in ihren Briefen beschreibt, in der National Gallery anzusehen. Schritt für Schritt schafft sie es mit Hilfe der Briefe aus ihrer Depression und in ihr Leben zurück.

Die Autorin:
Camilla Macpherson hat nach ihrem Studium in Oxford als Juristin in London und Mailand gearbeitet. Nach einigen z. T. preisgekrönten Kurzgeschichten ist Am Tag und in der Nacht ihr erster Roman. Camilla Macpherson ist mit einem kanadischen Musiker verheiratet, hat eine Tochter und lebt mit ihrer Familie in London.

Meine Meinung:
Zuerst fand ich das Buch fad und einseitig. Der Verlust eines Kindes ist wahrlich tragisch und sicherlich geht jede Frau auf ihre Art und Weise damit um, aber anfangs fand ich es schon etwas nervig die sich immer wiederholenden Schilderungen des Verlusts zu lesen. Auch konnte ich mich in die Protagonistin Claire nicht wirklich hinein fühlen und die komplette Schuldzuweisung an den Ehemann Rob fand ich schon sehr ungerecht. Ich habe schon überlegt abzubrechen, aber die Briefe von Daisy und die Kunstwerke haben mich davon abgehalten. Die Briefe bzw. die kurze Lebensgeschichte von Daisy fand ich sehr schön und interessant. London in den 1940er Jahren und das Leben zu dieser Zeit waren faszinierend. Und auch die Beschreibungen der Bilder in der National Gallery fand ich sehr schön, sowohl von Claire als auch von Daisy, die oft unterschiedlicher Meinungen waren.

Zum Schreibstil kann ich sagen, dass er einfach und flüssig zu lesen ist. Auch hat die Autorin an manchen Stellen eine schöne bildhafte Sprache eingesetzt, die es möglich machte, sich die Gemälde gut vorzustellen.

Das Cover zeigt eine junge Frau von hinten und eine nur schemenhaft angedeutete Stadt im Hintergrund. Über der Frau ist ein Ahornzweig mit wunderschönen roten Blättern. Mir hat es sehr gut gefallen, da es geheimnisvoll und traurig zugleich ausschaut.

Wie schon erwähnt, war ich anfangs nicht sehr begeistert von dem Buch, aber es änderte sich so ab der Mitte. Ich bin froh es durchgezogen zu haben und somit kann ich dem Buch Gutengewissens 4/5 Punkte vergeben.

Freitag, 13. Juli 2012

Experiment leider gescheitert

Die Samen meiner Melone keimten zwar schön, aber leider welkten sie kurze Zeit später und das trotz genügend Feuchtigkeit. Ein Bild werde ich hier nicht posten, das Bild wäre einfach zu traurig. Schade, aber vielleicht ist meine Küche wohl doch nicht der beste Wachstumsort. Ich werde es nächstes Jahr noch einmal versuchen, dann aber im Gewächshaus meines Vaters. Ein Kollege von mir meinte, dass sie dann richtig gut wachsen werden. Er pflanzt selbst jedes Jahr Melonen an.

Ja und weil ich heute kein schönes Bild von meinem Experiment zeigen kann, dachte ich mir, dass ich mal meine Schätze zeige.
Zuerst hier meine zwei Bücherregale:




Und hier ist mein SUB, der mittlerweile fast 60 Bücher umfasst:



Ja und wie man erkennen kann, mangelt es am Platz. Ich brauche dringend ein neues Regal. Aber ich spare ja schon fleißig für ein Neues, und dann kann ich auch wieder mehr Bücher kaufen *hihi* oder geschenkt bekommen. Ich bin auch bei Vorablesen.de angemeldet und nächste Woche werden gleich drei tolle Bücher vorgestellt, die mich interessieren. Seit einigen Wochen, man kann sogar von Monaten reden, war echt nichts für mich dabei, deswegen freue ich mich umso mehr auf nächste Woche. Ich bin gespannt wie die Leseproben sind und werde auf alle Fälle zu jedem einen Eindruck hinterlassen. Dann muss ich mir nur noch die Daumen drücken, dass ich eines von ihnen gewinne.




Montag, 9. Juli 2012

Neuigkeiten

Seit meinem letzten Post hat sich so einiges getan in meinem Leben.
Ab Morgen arbeite ich mehr Stunden in der Woche - ich wurde befördert *ich freu mich so*.
Mit meinem SUB-Abbau klappt es nicht so gut. Ich lese zwar fleißig, aber leider finde ich immer wieder das ein oder andere Buch, welches mich interessiert und ich mitnehmen muss. Heute war ich im hiesigen Baumarkt und was sehe ich da? Einen Wühltisch voll mit Büchern. Jetzt kann man schon Bücher im Baumarkt kaufen - für was braucht man da noch Buchläden, frage ich mich da? Leider konnte ich da auch nicht einfach vorbei ohne mal einen Blick hineingeworfen zu haben und schwubs hatte ich schon 2 Bücher in meiner Hand. Es sind zwar alles Mängelexemplare, aber sowas stört mich nicht.
Meine Neuzugänge sind:

Liebesgewitter von Adèle Geras
Böse Schafe von Katja Lange-Müller













Beide Bücher haben schön gestaltete Cover und klangen auch vom Klappentext her sehr interessant. Ich bin gespannt.
Mein zuletzt gelesenes Buch war von Katherine Webb "Das geheime Vermächtnis" und es hat mich wirklich gut unterhalten. Dieses Buch habe ich letztes Jahr im Zuge des Büchertreff-Weihnachtswichteln geschenkt bekommen und kam jetzt endlich dazu es zu lesen. Dem Buch vergebe ich 4,5 von 5 Sternen. Vielleicht schaffe ich es noch in den nächsten Tagen eine Rezension zu schreiben. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich es uneingeschrängt empfehlen kann.