Samstag, 30. Juni 2012

Shoppen in Leipzig

Anfangs schien es ein verregneter Tag zu werden, aber dann wurde es doch noch schön. Zwar etwas zu warm, aber man kann ja nicht alles haben. Meine Schwestern, mein Neffe und ich sind dann heute nach Leipzig zum Shoppen gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir ein Biker-Treffen gesehen, es müssen um die 200 Biker gewesen sein. Für meinen Neffen Paul ein tolles Ereignis.
Meine Ausbeute sind 3 Shirts für die ich insgesamt nur 14,00 € bezahlt habe und ein Buch. Eigentlich wollte ich kein Buch kaufen, da ich ja noch so viele Bücher auf meinem SUB habe. Aber ich konnte nicht anders!
"Caras Schatten" von Elizabeth Woods ist es geworden. Ich habe mich zwischen 3 Büchern entschieden und denke, dass ich das richtige Buch mitgenommen habe. Ich freue mich schon es zu lesen.

Freitag, 29. Juni 2012

Es wächst...


Heute morgen habe ich gesehen, dass aus den Melonensamen schon zwei große Keimlinge gewachsen sind. Und weitere sind auch schon am Sprießen.
 
Sieht doch schon ganz toll aus :-)!

Mit meinem aktuellen Buch komme ich auch gut voran. Bis jetzt gefällt es mir außerordentlich gut und ich bin schon ganz gespannt wie es weitergeht. 

Montag, 25. Juni 2012

Sonne und Regen im Wechsel

Was ist denn heute mit dem Wetter los? In der Nacht hat es schon geregnet, so als wolle die zweite Sintflut hereinbrechen. Und heute Morgen war es wieder schön und sonnig, aber dann gegen Mittag regnete es wieder wie aus Eimern, danach gleich wieder toller Sonnenschein. Ja und so geht es schon den ganzen Tag. Man könnte meinen es wäre April. Verrückt!

Am Wochenende habe ich mit einem neuen Buch angefangen - "Das geheime Vermächtnis" von Katherine Webb. Dieses Buch habe ich letztes Jahr durch das Büchertreff-Weihnachtswichteln geschenkt bekommen. Seit zwei Jahren mache ich da mit und freue mich auch schon riesig auf das diesjährige Weihnachtswichteln. Wie das Jahr davor hatte ich letztes Jahr eine wahnsinnig liebe Wichtelmama, denn sie schenkte mir gleich zwei Bücher (Auflage ist eigentlich eins im Wert von max. 10,00 EUR). Leider bin ich noch gar nicht so richtig dazu gekommen eines der Bücher zu lesen, aber bis Weihnachten ist es noch ein Weilchen und bis dahin werde ich beide gelesen haben. Da ich ja bei der Buch-Challenge mitmache und jeder Monat eine andere Aufgabenstellung hat, kamen die beiden Bücher leider noch nicht dran - sie passen da nicht so richtig. Aber ich habe die Juni-Aufgabe mit zwei anderen Büchern meines SUBs bereits abgeschlossen und der Juni hat ja noch ein paar Tage, somit konnte ich mir eines meiner Wichtelbücher vornehmen.
Bis jetzt gefällt mir "Das geheime Vermächtnis" recht gut. Es liest sich locker und ist auch flüssig geschrieben. Bücher mit Zeitsprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit finde ich toll. Ich bin ja mal gespannt um was für ein "geheimes Vermächtnis" es sich da handelt.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Mein Experiment - Leben schenken

Da ich ein Kind der Natur bin, ist es auch für mich normal die Natur in meine 4 Wände zu holen. Meine beiden Fenster sind quasi voll gestellt mir Pflanzen und es sieht einfach nur schön aus, wenn alles wächst und gedeiht. Besonders von meinen Orchideen bin ich faziniert, da sie mehrmals im Jahr Blühen und das auch noch in wunderschönen Farben.
Vor ein paar Tagen habe ich eine leckere Wassermelone gegessen (jetzt nicht die Komplette, eben ein paar Stückchen), einfach klasse bei warmen Tagen so eine gekühlte Wassermelone. Ja und da ist mir der Gedanke gekommen: "Warum pflanzt du die Kerne nicht ein und siehst was daraus wird?"
Ja und genau das habe ich dann auch in die Tat umgesetzt. Heute habe ich die paar Kerndl eingepflanzt.





So sieht es im Moment aus...
Mal schauen ob was wächst!

Montag, 18. Juni 2012

K. L. Going - Evies Garten

Autor: K. L. Going 
Ausgabe: Hardcover 
ISBN:  978-3-833-90135-5 
Preis: 12,99 €
Bewertung: 5/5


Klappentext:
Ein geheimnisvoller Garten

Seit die zehnjährige Evie ihre Mutter verloren hat, kommt ihr die ganze Welt kalt, grau und leblos vor. Der Umzug in eine nebelige Kleinstadt mitten im Nirgendwo macht das alles nicht besser. In diesem seltsamen Ort liegt die neue Apfelplantage von Evies Vater, auf der nur alte, knorrige Bäume stehen, die nicht mehr blühen.

Doch dann findet Evie einen Freund – Alex, der behauptet, ein Geist zu sein. Ist das wirklich möglich? Und gibt es einen Grund, warum die Stadt so kalt und grau ist? Evie und Alex entdecken das Geheimnis des Nebels und der leblosen Bäume …

Ein Roman voller Hoffnung und Schönheit.

Autor:
K.L. Going (geb. 1973 in New York) ist Autorin von vier Romanen, darunter die preisgekrönten Werke Saint Iggy und Fat Kid Rules the World. Sie ist heute Vollzeitautorin und lebt in Glen Spey, New York zusammen mit ihrem Sohn. Sie begann ihre Karriere in einem der ältesten literarischen Agenturen in New York City. Sie nutzte dieses Insiderwissen, um ein sogenanntes How-to Book für angehende Schriftsteller zu veröffentlichen (Writer’s Digest), in dem steht wie man einen Roman für Jugendliche schreibt und verkauft. Sie hat auch Kurzgeschichten für verschiedene Anthologien geschrieben und hat derzeit mehrere Bücher unter Vertrag.

Eigene Inhaltsangabe:
Evie ist erst zehn als sie ihre Mutter verliert. Durch den Tod der Mutter, mit der sie eine ganz besondere Beziehung hatte, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Ihr Vater, der mit dem Verlust seiner Frau ebenfalls zu kämpfen hat, ist ihr keine große Stütze. Wie soll für sie das Leben denn nun weitergehen? Wer liest jetzt mit ihr die Bücher, die von Magie und Wunder handeln? Und dann kauft ihr Vater auch noch eine alte Apfelplantage in einer Kleinstadt irgendwo ganz weit weg von ihrem bisherigen Zuhause und weit weg von ihrer Mutter. Als sie in dieser Kleinstadt ankommen, erfährt Evie auch noch, dass ihr neues Zuhause direkt neben dem Friedhof ist. Die Stadt ist grau und kalt und die Menschen, die da leben sind merkwürdig bis auf Meggie, die die beiden freundlich aufnimmt. Und was ist mit den Apfelbäumen los? Sie sehen aus wie verbrannt und verdorrt und haben schon sehr lange keine Blüten mehr getragen. Dann lernt sie Alex kennen. Er behauptet, dass er der Geist des Jungen ist, der vor einer Woche gestorben ist. Anfangs glaubt sie ihm nicht, aber sie sieht ihn immer auf dem Friedhof und außerdem ist er sehr blass. Ist er wirklich ein Geist? Und welches Geheimnis hat die Stadt? Alex und Evie beschließen dem auf den Grund zu gehen.

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch bei meinen Streifzügen durch Amazon und Dergleichen gesehen habe, habe ich mich sofort in das Cover verliebt. Es ist wunderschön und magisch. Die Idee, dass es einen ganz eigenen Garten für jeden Menschen gibt, finde ich schön. Beim Lesen hatte ich einen schönen, großen und leicht verwilderten Garten vor Augen mit vielen Blumen und schattigen Plätzen, so einen wie ich mir ihn schon immer erträumt habe. Obwohl das Buch ein eher trauriges Thema hat, konnte ich es nicht aus den Händen legen. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Die Sätze sind einfach konstruiert und auch die Kapitel sind nicht sehr lang. Eben ein passendes Buch für Kinder und Jugendliche. Aber meiner Meinung nach nicht nur, auch Erwachsene werden mit diesem Buch Spaß haben.

Fazit:
Dieses Buch ist für mich ein ganz besonderes Buch und ich kann es jedem nur empfehlen. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Art mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig zu werden und dieses Buch zeigt eine davon. Evies Garten vereint Magie und Geheimnis auf wundersame Weise und wächst mit ihren Taten. Ich habe dieses kleine Mädchen richtig ins Herz geschlossen.

Obwohl dieses Jahr noch ein paar Monate hat, kann ich es wohl schon zu meinem Jahreshighlight zählen.

Sonntag, 17. Juni 2012

Elizabeth Daly - Das Buch des Toten


 Verlag: Fischer Verlag 
Autor: Elizabeth Daly 
Ausgabe: Taschenbuch 
ISBN: 978-3-596-18466-8 
Preis: 7,95 €

Klappentext:
Es war nur ein alter Shakespeare-Band, in dem einige Stellen unterstrichen waren. Und Adele Fisher, die das Buch Henry Gamadge brachte, war nur ein einsames Mädchen, das durch ein seltsames Ereignis beunruhigt wurde. Der Mann, den sie suchte, lag im Sterben, aber er starb anscheinend eines natürlichen Todes. Buchexperte und Privatdetektiv Henry Gamadge will es aber genau wissen und ermittelt auf eigene Faust.

Autor:
Elizabeth Daly wurde am 15. Oktober 1878 in New York City als Tochter eines Richters geboren. Sie besuchte Miss Baldwin´s School in Bryn Mawr im US-Staat Pennsylvania, wo sie später am Bryn Mawr College Kunst zu studieren begann. Nach ihrem Abschluss an der Columbia University (1902) arbeitete sie vier Jahre als Lehrerin für Französisch und Englisch am Bryn Mawr College.

Zwar interessierte sie sich Zeit ihres Lebens für Kriminalgeschichten, doch erst in den 1930er Jahren begann Daly selbst zu schreiben. Ihre ersten Versuche blieben erfolglos. Mit der Figur des Bücher-Spezialisten und Gentleman-Detektivs Henry Gamadge änderte sich dies 1940. In rascher Folge verfasste Daly sechzehn Romane um Gamadge sowie einen von der Serie unabhängigen Thriller.

Bereits 1951 zog sich Daly als Autorin zurück. 1960 wurde sie für ihr Werk von den »Mystery Writers of America« mit einem »Edgar Award« ausgezeichnet. Kurz vor ihrem 89. Lebensjahr ist Elizabeth Daly am 2. September 1967 im St. Francis Hospital in Long Island gestorben. (Michael Drewniok)
(Quelle: http://www.krimi-couch.de/krimis/elizabeth-daly.html)

Meine Meinung :
Dieses Buch habe ich in einem Wühltisch eines hiesigen Supermarktes gefunden und war vom Cover und dem Klappentext sehr angetan, also kaufte ich es. Dieses Buch wird von Krimi-Couch.de dem Online-Magazin empfohlen und laut Coveraufdruck soll Elizabeth Daly Agatha Christies Lieblingsautorin gewesen sein.

Am Ende des Buches ist ein Kommentar über die Autorin und ihr Buch von Lars Schafft, der erwähnt, dass diese Autorin hier in Deutschland eher unbekannt ist, und dass nur drei von ihren sechzehn Büchern ins Deutsche übersetzt wurden. Auch für mich war es das erste Buch dieser Autorin.

Henry Gamadge ist ein Experte in Sachen alter Bücher und ein Hobby-Detektiv. Eine junge Zahnarzthelferin namens Adele Fisher bittet ihn eines Tages ihr dabei zu helfen, den Besitzer des Buches, welches sie von einem flüchtigen Bekannten bekam, ausfindig zu machen. Obwohl sie ihm kein Honorar bieten kann, nimmt er den Auftrag an. Miss Fisher lernte Howard Crenshaw in ihren Sommerferien auf dem Land kennen und freundete sich mit dem einsamen Mann an, der völlig allein in der Welt zu sein scheint. Da sich beide für gute Literatur interessieren, leiht Mr. Crenshaw ihr seine Familienausgabe mit Shakespeare-Dramen. Doch bevor sie ihm das Buch wieder zurückgeben konnte, reiste Mr. Crenshaw zusammen mit seinem Diener Perry übereilt nach New York ab. Als Miss Fisher kurze Zeit später ebenfalls in New York eintraf, lag Mr. Crenshaw bereits in einem Krankenhaus. Als sie zweimal in diesem Krankenhaus abgewiesen wurde, wendet sich Miss Fisher an Henry Gamadge. Sie übereicht ihm das Buch, welches merkwürdig Unterstreichungen in manchen Textpassagen hat. Noch am selben Abend begeben sich Miss Fisher und Mr. Crenshaw ins Krankenhaus um mehr über den Zustand von Howard Crenshaw zu erfahren. Da angekommen, erfahren sie, dass der Patient vor ein paar Stunden an akuter Leukämie verstarb. Als dann noch am gleichen Abend Miss Fisher ermordet wird, beginnt für Henry Gamadge der Fall interessant zu werden. War es wirklich ein Raubüberfall, dem Miss Fisher erlegen war? Und dann taucht plötzlich Mrs. Crenshaw auf zusammen mit der Nichte. Aber Adele Fisher sagte ihm, dass Howard Crenshaw ganz allein sei und keine Familie mehr hatte. Doch wer ist diese Frau?

Die Geschichte ist wirklich prekär von Anfang an und man fragt sich, was es mit diesem Crenshaw, seinem merkwürdigen Diener Perry und all den anderen Personen auf sich hat. Und was bedeuten diese angestrichenen Stellen in diesem Buch und diese ominösen Randbemerkungen? Und dann wird auch noch die arme Miss Fisher ermordet – und nun ist die Verwirrung komplett. Dann tauchen auch noch Familienangehörige des Verstorbenen auf, obwohl er eigentlich keine hat und alles wird noch rätselhafter. Für den Leser ist das alles sehr verwirrend und die spärlichen Hinweise helfen da auch nicht viel. Ich hatte wirklich keine Ahnung bis zur Auflösung und wäre auch nie darauf gekommen. Aber es hat mir viel Spaß gemacht mit zu rätseln und zu raten. Und somit hat mir die Geschichte an sich schon sehr gut gefallen. Einzig die Figuren hätten meiner Meinung nach bildhafter und farbiger gezeichnet sein können. Aber vielleicht liegt es daran, dass dieses Buch 1944 zu Zeiten des 2. Weltkrieges geschrieben wurde und auch die Geschichte selbst spielt in dieser Zeit. Der Schreibstil ist trotz eines Klassikers leicht verständlich und gut zu lesen.

Fazit:
Ich wurde auf den 228 Seiten recht gut unterhalten und wäre auch nicht abgeneigt einen weiteren Fall des Henry Gamadge zu lesen. Leider gibt es aber kaum Übersetzungen und diese scheinen auch noch echte Raritäten zu sein.

Dienstag, 12. Juni 2012

Meine Buch-Challenge und Zuwachs

Seit Januar mache ich bei der Buch-Challenge des Büchertreffs mit, um meinen stetig wachsenden SUB abzubauen. In dieser Challenge sind für jeden Monat des Jahres 2012 Aufgaben gestellt worden, wie z. B. im Juni: "Lies ein Buch, dessen Autor (Nachname) mit C oder D beginnt." und gestern habe ich fast in einem Rutsch mein Juni-Buch beendet.
Es war ein Krimi von Elizabeth Daly, die hier in Deutschland fast gar nicht bekannt ist. Von ihren 16 Büchern wurden gerade mal 3 ins Deutsche übersetzt. "Das Buch des Toten" war auch mein erstes Buch von ihr, das ich zufällig im Supermarkt gefunden habe. Es hat mir echt gut gefallen und demnächst folgt noch eine Rezi.

Zwei neue Bücher werden ab dem Wochenende auch in meine Regale einziehen. Ja eigentlich sollte ich erstmal keine neuen Bücher kaufen, aber ich habe mir einen 15,- € Gutschein für Amazon verdient und den wollte ich dann auch gleich in Bücher verwandeln. Die Auswahl war schwer, sehr schwer bei über 200 Büchern auf der Wunschliste, aber ich konnte mich dann doch entscheiden.
Und die Glücklichen sind:

Mücke im März von Veronika Rotfuß
Evies Garten von K. L. Going

Über die beiden freue ich mich schon sehr.

Freitag, 8. Juni 2012

Ein unbeliebtes Muss ...

... der Gang zum Zahnarzt!
Ich habe keine Panik oder ähnliches vor Zahnärzten, wie z. B. meine Mutter, aber gerne gehe ich da nicht hin. Ja und weil man eben muss, setzte ich mich heute morgen brav in diesen Stuhl und ertrug die Prozedur tapfer. Das Schlimmste für mich ist das Entfernen von Zahnstein - uah... ein Graus - da bekomme ich schon kalten Angstschweiß nur wenn ich daran denke.
Aber viel musste nicht gemacht werden, eine Füllung und die Entfernung des Zahnsteins und nun habe ich erst einmal ein Jahr Ruhe, wenn nichts unvorhersehbares geschiet.

Montag, 4. Juni 2012

Uff... gar nicht so einfach

Jetzt bin ich hier schon einige Stunden am Werkeln und es ist echt nicht so einfach, wie es den Anschein hat. Erst war ich auf der Suche nach dem "richtigen" Design für mich, aber aus der überall angebotenen Fülle war das gar nicht so einfach. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Wahl recht zufrieden.

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich mich hier zurecht gefunden habe, und dann werde ich sicherlich auch keine Stunden mehr damit verbringen, wie ich wo was posten kann. Man ist ja lernfähig.

Ali Shaw - Das Mädchen mit den gläsernen Füßen


Verlag: script5
Autor: Ali Shaw
Ausgabe: Hardcover
ISBN: 978-3-8390-0131-8
Preis: 19,95 €


Klappentext:
Die Begegnung mit ihm war wie eine Kollision gewesen und sie hatte gewusst, dass sie ihr Leben lang genau danach gesucht hatte: mit solcher Wucht mit einem anderen Menschen zusammenzuprallen, dass sie für einen Moment mit ihm verschmolz.
Eine karge, zauberhafte Inselgruppe voller wundersamer Bewohner - hierher kommt Ida zurück, um Antworten zu finden. Denn eine mysteriöse Veränderung geht mit ihr vor: Sie verwandelt sich zu Glas. Doch was Ida stattdessen findet, hier auf St. Hauda's Land, ist die große Liebe.

Autor:
Ali Shaw wurde 1982 geboren und wuchs in einer kleinen Stadt in Dorset, Großbritannien, auf. Nach seinem Abschluss in Englischer Literatur an der Universität von Lancaster arbeitete er als Buchhändler und in einer Bibliothek in Oxford. Dein Debüt Das Mädchen mit den gläsernen Füßen war ein großer Überraschungserfolg und wurde in 18 Sprachen übersetzt. Gerade hat Ali Shaw seinen zweiten Roman beendet.

Meine Meinung:
Zuerst: Das Buch ist wunderschön gestaltet. Das Cover finde ich besonders gelungen mit seinen kühlen Farben und den floralen Verzierungen, die sich auch im Inneren des Buches immer am Anfang eines neuen Kapitels wiederfinden. Durch den 3-seitigen Silberschnitt ist dieses Buch auch noch zusätzlich ein Hingucker.
Die Hauptfiguren Midas und Ida sind mir gleich ans Herz gewachsen. Midas lebt sehr zurückgezogen auf St. Hauda’s Land und seine Leidenschaft ist die Fotografie. Im Laufe des Buches bekommt man mit, dass er nicht gerade eine Bilderbuchkindheit genossen hatte und ihn wahrscheinlich deswegen zum Einsiedler gemacht hat. Seine Mutter, die nach dem Selbstmord des Vaters wegzog, scheint schon lange nicht mehr in der Realität zu leben und Midas Crook Senior erscheint anfangs als ein herzloser und grausamer Mensch, aber im Laufe der Geschichte erfährt man warum er so ist. In der Geschichte werden noch weitere Personen genannt, u. a. Henry Fuwa, der in einem abgelegenen Teil eines Waldes zusammen mit seinen geflügelten Wesen, die er schützen will, lebt und Carl Maulsen. Letzterer war mir von Anfang an unsympathisch und dies änderte sich zum Ende hin nicht mehr. Ida ist das ganze Gegenteil von Midas, lebhaft, abenteuerlustig und fröhlich. Doch dies ändert sich eines Tages, denn sie verwandelt sich in Glas. Die Liebesgeschichte zwischen Midas und Ida und die damit verbundene Veränderung Midas‘ gefiel mir sehr und auch ich habe bis zum Ende gehofft, dass es ein Happy End geben wird.
Leider habe ich aber auch ein paar Kritikpunkte. Warum oder vielmehr durch was verwandeln sich Menschen in Glas? Vielleicht könnte man das Glas mit einer realen unheilbaren Krankheit assoziieren, aber eine kleine Erklärung hätte der Geschichte sicherlich kein Abbruch getan. Geheimnisvoll fand ich auch die Wesen, die in den Wäldern von St. Hauda’s Land leben. Auch hätte ich gern mehr von dem Wesen, das alles in Weiß verwandelt, erfahren. Es wird noch nicht mal richtig beschrieben – sehr mystisch.

Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mir das Lesen dieses Buches viel Spaß gemacht, auch wenn es nicht besonders spannend war, was mich nicht störte. Der Schreibstil ist wunderschön, märchenhaft und leicht zu lesen. Die Charaktere sind schön gezeichnet, selbst die kleinste Nebenrolle ist genauestens ausgearbeitet. Ali Shaws Debütroman ist ihm recht gut gelungen und man kann sich sicherlich auf mehr von ihm freuen.







Sonntag, 3. Juni 2012

Jetzt gehöre ich auch dazu

Nach langem Hin und Her habe ich mich nun entschieden auch zu bloggen. Eine wirkliche Vorstellung wie das hier so alles abläuft, habe ich nicht, aber so schwer kann es ja nicht sein. Ich freue mich, dass mein Blog von vielen Besuchern gelesen und hoffe, dass er auch anklang findet.
Nun da es schon spät ist, werde ich mich bald wieder melden und mehr von mir erzählen.
Gute Nacht!